Familienstellen

Familienstellen ist eine Methode aus dem Kreis der Systemischen Kurzzeittherapien.
Vielerlei Erkenntnisse,  Erfahrungen, Wissen und die Philosophie bedeutender Menschen fließen in die von Bert Hellinger entwickelte Methode ein, wie zum Beispiel die von Freud, Moreno, Husserl, Buber,  Bateson,  Böszörmeny–Nagy, Satir,  M.H. Erikson, Schönfelder. Die Methode hat vielerlei Formen entwickelt, ist gewachsen und wird heute von Psychotherapeuten, Pädagogen, Organisations- und Unternehmensberatern angewandt. Die Erfahrungen, die stetig gemacht werden fließen wieder in den laufenden Prozess der Entwicklung ein. Beim Familienstellen werden in der Gruppe Personen aus einem vorher definierten Beziehungsnetz  vertreten durch Teilnehmer der Gruppe im Raum in Beziehung zueinander gestellt. Schon aus diesem „In-Beziehung-zueinander-stehen“ wird  oft sichtbar, wo etwas aus der Ordnung geraten ist. Dann folgt ein Prozess des Aufrollens und Aufarbeitens bis hin zu der Ursache der Störung. Zum einen wird so, was bis jetzt im Inneren verborgen war, einmal im äußeren Raum sichtbar, einsehbar und verstehbar. Zum anderen kann der Mensch, der so seine Problematik bildlich wahrnehmen kann mit Hilfe des Therapeuten zum Ursprung des Probleme verursachenden Geschehens zurückkehren, dieses noch einmal anschauen,  zurechtrücken; oder er kann begreifen, dass er hier etwas loslassen muss, das er lange mit sich getragen hat, und kann dann mit sich und mit Personen aus seinem Beziehungsgeflecht ins reine kommen.  

Wir bieten die Methode des Familienstellens als therapeutische Einzelsitzungen oder als therapeutische Selbsterfahrungsgruppen an.